Die wichtigsten Matratzengrößen im Überblick

Eine gute Matratze ist entscheidend für eine gute Rückengesundheit. Um die richtige Matratze zu finden, die Ihnen einen großartigen Schlaf ermöglicht, muss sie sowohl die richtige Festigkeit als auch den richtigen Komfort haben. 

Guter und erholsamer Schlaf ist extrem wichtig, um die Energiespeicher aufzufüllen, Stress abzubauen, das Immunsystem zu fördern und morgens schneller aufstehen zu können.

Es gibt viele Faktoren, die sich auf Rückenschmerzen und Ihren Schlaf auswirken, aber eine gute Matratze macht nachweislich einen positiven Unterschied – und wenn Sie sich für die falsche Matratze entscheiden (oder Ihre einst perfekte Matratze mittlerweile durchgelegen ist) – können Sie Ihre Schmerzen verschlimmern.

Eine ausgiebige Recherche und Qualitätsprüfung sind daher umso wichtiger, damit die neue Matratze nicht nur Freude macht, sondern auch lange hält.

Die wichtigsten Matratzengrößen und was sie ausmacht

Vor dem Kauf 

sollten Sie für sich überlegen, welche der verschiedenen Größe für Sie infrage kommt. Abhängig von dem verfügbaren Platz, dem Bettgestell und persönlichen Vorlieben, können Sie zwischen den folgenden Größen wählen:

Matratze 90×200

Dieses Modell eignet sich hervorragend sowohl für Kinder- und Jugendbetten als auch für das Ehebett. Sie sind in vielen verschiedenen Ausführungen und Füllungen erhältlich. Diese Matratzengröße bietet die größte Vielfalt an Bettwäsche, die es im Einzelhandel oder im Fachgeschäft zu erwerben gibt. Für Bettgestelle der Größe 180×200 können zwei dieser Matratzen erstanden und nebeneinander gelegt werden.

 Matratze 100×200

Diese Matratze eignet sich perfekt für das etwas geräumigere Einzelbett. Wenn Sie gerne nachts Ihren Freiraum benötigen, sich viel wenden, wälzen und verschiedene Schlafpositionen einnehmen, sollten Sie zu diesem Modell greifen.

Matratze 120×200

Diese Matratze eignet sich für breitere Bettgestelle für Kinder, Jugendliche und Singles. Die große Liegefläche beansprucht dabei nicht zu viel Platz im Schlafzimmer. Diese Größe wird jedoch nur von ausgewählten Herstellern angeboten.

Matratze 140×200

Gerne wird dieses “französische Bett” für ein Gästezimmer oder als geräumiges Einzelbett für Erwachsene und Jugendliche gewählt. Sie spart nicht nur Platz im Zimmer, sondern kann auch multifunktional einer oder zwei Personen dienen.

Matratze 160×200

Wer ein etwas geräumigeres Schlafzimmer besitzt, kann zu dieser Matratze greifen. Sowohl Singles als auch Paare finden darauf erholsamen Schlaf. Im Vergleich zu den größeren Varianten ist diese Matratze die platzsparendste und der Schlafmatten für Paare. 

Matratze 180×200

Um die “Besucherritze” zu vermeiden, greifen immer mehr Paare zu diesem Modell. Es ist geräumig, bietet viel Platz zur freien Entfaltung und passt auf eine Vielzahl an Bettgestellen. Statt einer Matratze können Paare auch zwei 90×200 Matratzen nebeneinander legen, besonders dann, wenn jeder eine andere Füllung oder Festigkeit für den persönlich perfekten Schlaf benötigt.

Matratze 200×200

Das größte Modell passt in großzügig geschnittene Schlafzimmer und bietet der ganzen Familie Platz für erholsamen Schlaf. Ob Haustier oder Kleinkind – alle finden auf diesem Quadrat Platz. Da eine so große Matratze eine spezielle Innenfütterung benötigt, um nicht in der Mitte durchzuhängen, sind diese Modelle auch meist etwas teurer.

Die passende Matratze für jede Lebenslage

Die perfekte Matratzengröße für Paare:

Bei der Wahl für das gemeinsame Liebesnest ist maßgeblich die Größe des Schlafzimmers entscheidend. Eine Matratze ab 140×200 sollte mindestens gewählt werden. Wem es bei diesen Abmessungen zu kuschelig wird, sollte unbedingt eine größere Variante wählen, um Konflikte um den Platz im Bett zu vermeiden.

Die herkömmliche Wahl ist die 180×200 Matratze. Sie bietet ausreichend Schlafkomfort und Freiraum, um nachts gut Ruhen zu können.

Die beste Größe für Singles:

Die Matratzengrößen 140×200 und 160×200 eignen sich perfekt für Singles und solche, die es nicht für immer bleiben wollen. 

Diese Matratze kann sowohl allein genutzt werden als auch mit einem Gast. Wer weit in die Zukunft plant, kann natürlich auch zu einer geräumigeren Größe greifen. Die Wahl hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit der Füllung und des Platzes im Schlafzimmer ab.

Matratzengrößen für Kinder:

Für Babys und Kleinkinder gibt es viele zusätzliche Matratzengrößen. Ein Großteil der Babybetten benötigt eine Auslage im Format 60×120 verfügbar. Einige Modelle gibt es auch in 60×100, eine Größe, die sich bis zu einem Alter von 3 Jahren eignet, und 70×140. Letzteres kann je nach Wachstumsrate des Kindes bis zum 6. Lebensjahr verwendet werden, bevor dann auf eine 90×200-Matratze umgestiegen wird.

Machen Sie vor dem Kauf einer Matratze für Ihr Baby oder Kleinkind den Kugeltest. Zu weiche Matratzenfüllungen erhöhen die Erstickungsgefahr, zu harte Matratzen können die noch weichen Knochen der Wirbelsäule schädigen.

Eine große Matratze oder zwei kleine Matratzen?

Wer auf seinen Teil des Bettes besteht, sollte zu zwei Matratzen im Format 90×200 greifen, um dank der Besucherritze die Diskussionen darum, wo die Mitte des Bettes und der persönliche Bereich sei, ein für alle Mal zu beenden. 

Zwei Matratzen helfen auch dabei, unterschiedlichen Vorstellungen von Komfort in einem Bett zu vereinen. Unterschiedliche Füllungen, Formen und Härtegrade sollten gewählt werden, wenn die Partner mit Rückenproblemen zu kämpfen haben. Wen das nicht stört, der kann auch zu einer 180×200 großen Schlafmatte greifen. Auch das 200×200-Modell eignet sich perfekt. Achtung vor dem Kauf, denn Letzteres muss nicht nur ins Schlafzimmer passen, sondern auch durch Türen, Treppenhäuser und Flure.

Besucherritze vermeiden – Diese Möglichkeiten gibt es:

Die Besucherritze im Doppelbett ist Fluch und Segen zugleich. Will man sich im Schlaf eng an den Partner kuscheln, stört der verhasste Spalt zwischen den Matratzen vornehmlich. Nicht nur man selbst rutscht des Öfteren mit dem Rücken in die Ritze und wacht am Morgen mit Schmerzen auf – auch Kinder und Haustiere bleiben so manches Mal gar darin stecken.

  • Eine Matratze: Die naheliegendste Lösung ist es, auf eine Matratze umzusteigen. Leider ist dies nicht oft so einfach, da Männer und Frauen aufgrund ihres Körperbaus verschiedene Füllungen und Härtegrade bevorzugen.
  • Liebesbrücke: Müssen es zwei Matratzen sein, dann kann die Liebesbrücke helfen. Ein T-förmiger Keil aus Schaumstoff wird hier in die Ritze geklemmt. An die dadurch entstandene leichte Unebenheit muss man sich jedoch erst gewöhnen.
  • Topper: Matratzenauflagen und zusätzliche Schlafmatten können die Besucherritze weniger spürbar machen. Zusätzlich tragen sie dank ihrer Waschbarkeit zur Schlafhygiene bei und halten die darunter liegenden Matratzen länger frisch.

Fazit

Viele Aspekte müssen vor der Wahl einer neuen Matratze beachtet werden. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um zu prüfen, welche Matratze nicht nur in Ihr Schlafzimmer passt, sondern auch Ihrem Lebensstil entspricht.

 

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